Achat

Ein Fluss auf Sizilien (früher Achates) jetzt Dirillo ist vermutlich der Namensgeber, da hier der erste Fundort sein soll. Mittlerweile wird er fast auf der ganzen Welt gefunden. Der Achat, der oft auch von anderen Steinen Einschlüsse aufweist, kommt in sehr vielen Farbvariationen vor. Bekannt ist auch der Botswana Achat. Es heißt, dass die Ägypter früher Achate als Glücksbringer und Schutzsteine bei sich trugen..

Amazonit​​

Wissenschaftler gaben ihm den Namen vom Fluss Amazonas, jedoch wurde er dort bisher nicht gefunden. Der Amazonit wird u.a. Brasilien, Indien, Madagaskar, Mosambik, Russland, Südafrika, USA, und der Ukraine gefunden. Als Schmuckstein wurde er bereits im alten Ägypten verarbeitet.

Amethyst

Seinen Namen hat der Ametyst von dem griechischen Wort "amethyein", was "nicht betrunken" bedeutet. Vorkommen gibt es in Brasilien, Madagaskar, Marokko, Namibia, Russland, Sri Lanka und Uruguay. Ein bekannter deutscher Fundort ist in Idar-Oberstein die Edelsteinminen Steinkaulenberg. Die violette Farbe des Amethysts reicht von einem sehr hellen, leicht rosafarbenen bis zu einem sehr dunklen Violett. Als besonders wertvoll gelten dunkelviolette Steine. Daneben gibt es auch die Varietäten des Ametrin, eine Kombination aus Amethyst und Citrin in einem Stein.

Aventurin

Seinen Namen hat der Aventurin vom ital. „A ventura“ = „auf gut Glück“. Der Aventurin hat mikrokristallinische Einschlüsse die das für diese Steine typische aventurisieren, welches durch wahllose (auf gut Glück) Einschlüsse hervorgerufen wird, verursachen. Der bekannteste Aventurin ist der grüne. Aventurin ist ein Quarz und kommt u.a. in Indien, Südamerika, Asien aber auch in Europa vor.

Bergkristall

Ein sehr beliebter und einer der weitest verbreiteten Mineralien ist der Bergkristall. Er hat seinen Namen von dem griechischen Wort "krystallos“ was so viel wie "Eiskälte, Frost, Eis" bedeutet. Wir verarbeiten den sehr klaren oder auch den milchigen Bergkristall. Für Ohrringe nehmen wir den Bergkristall auch gerne in gecrashter oder facettierter Form. Jede gerashte Bergkristallkugel ist ein Unikat durch die individuelle Crashung des Bergkristalls, das zeichnet den Schmuck gerade aus.

Diamanten

Diamanten, der wohl bekannteste Edelstein und auch der härteste natürliche Stoff. Er wurde bereits sehr früh, bereits von den alten Römern, als sehr wertvoll angesehen. Der Diamant ist nicht nur als Schmuckstein, sondern auch als Werkzeug, bekannt. Am bekanntesten ist der sogenannte Brillantschliff, der erst um 1910 entwickelt wurde. Die Namensgebung wird auf das lateinische Wort „adamas“ = „unbezwingbar“ zurückgeführt. Die Beliebtheit als Schmuckstein kommt u.a. von dem starken Glanz und die sehr hohe Lichtbrechung. Er ist die kubische Modifikation von Kohlenstoff. Traditionell wird das Gewicht in Karat angegeben. Als Rohdiamant wird ein unbehandelter, insbesondere ungeschliffener Diamant bezeichnet. Mittlerweile gibt es auf allen Kontinenten (rund 700 Fundorte) Vorkommen von Diamanten. Die größten Diamantminen gibt es in Angola, Australien, Botswana, Brasilien, Kanada, Namibia, Russland, Sierra Leone, Südafrika,

Fluorit

Der Fluorit besitzt einen schönen glasartigen Glanz und ist im Farbspiel sehr variabel. So kommt er in grün, weiß, gelb, rot, blau, violett, rosa, schwarz oder farblos vor. Oft sind mehrere Farben in Form von Bänderungen oder Flecken in einem Exemplar vereinigt. Er gehört zu einem sehr häufig vorkommenden Mineral.

Granat

Granate sind weltweit sehr häufig vorkommende Mineralien, die auf allen Kontinenten zu finden sind. Die Bezeichnung hat seinen Ursprung im lateinische Wort granum/granatus für Korn oder Kern bzw. körnig oder kernreich. Es bezieht sich wohl auf darauf, dass das Vorkommen in Körnern, ähnlich wie die Kerne des Granatapfels. Granate werden im Handel häufig mit dem Namen der Herkunft kombiniert. Am bekanntesten sind die roten Granate. Außerdem gibt es eine neue Variante, den orangefarbenen Mandaringranat.

Hämatin/Hämatit​

Hämatit ist ein Schmuckstein, der durch die Politur einen sehr stark metallischen Glanz erhält. Es handelt sich um ein Eisenerz der viele Fundorte hat, am größten sind diese in Brasilien, China und Australien. Seinen Namen hat der Hämatit vom griechischen „Haimateis“ = Blut, da er beim Schleifen und Bohren das Wasser blutrot färbt. Er wird bei uns in Deutschland auch gerne Blutstein genannt. Erdenfeuer® verarbeitet den natürlichen Hämatit als auch den Hämatin, der i.d.R. aus pulverisiertem und gesintertem (unter hohem Druck und hoher Temperatur verbunden) Eisenoxid stammt.​

Karneol

Karneol ist ein sehr feinfaseriger Quarz der in vielen braunen Farbtönen vorkommen kann. Er wird sowohl in einfarbig, gestreift als auch gefleckt gefunden. Es handelt sich um einen sehr geschätzten Schmuckstein. Seine Fundorte sind u.a. Botswana, Brasilien, Russland, Sri Lanka.

Koralle - Schaumkoralle

Die Koralle ist ein Lebewesen und das innere Gerüst von skelettbildenden Nesseltieren. Bei den meisten Korallenarten ist die Zusammensetzung aus mikrokristallinem Kalk und es handelt sich daher um Steinkorallen. Die Bambuskoralle ist eher kalkig und hornig und in der Regel weiß bis graubraun. Damit die Korallen ihre strahlende Farbe, den schönen Oberflächenglanz erhalten und somit zu Schmuck verarbeitet werden können, werden diese i.d.R. stabilisiert und eingefärbt. Wir von Erdenfeuer® verarbeiten die Bambuskoralle und die Schaumkoralle. Die Bambuskoralle sieht ungefärbt aus wie ein Bambus-Ast und ist asiatischen Ursprungs.

Kyanit - Disthen

Der deutsche Mineraloge Abraham Gottlob Werner nannte das Mineral in Anlehnung an die cyanblaue Farbe Kyanit, alternativ Cyanit oder auch Disthen. Die Transparenz von Kyanit variiert zwischen durchscheinend, undurchsichtig und durchsichtig. Wie der Name sagt, ist die Farbe vom Kyanit blau, kann aber auch ins blaugründe und graublaue übergehen. Die Farbe ist auch nicht immer gleichmäßig verteilt, so dass es kräftigere Blaunuancen im Edelstein geben kann. Die verschiedenen Blaunuancen können dem Mineral auch ein gestreiftes Aussehen verleihen. Die Bezeichnung dieses Edelstein stammt aus dem Griechischen (κύανος) und bedeutet „dunkles Metall“, „blauer Glasfluss“ auch „Ultramarin“. Den Verweis auf die besondere blaue Farbe trägt der Kyanit somit bereits in seinem Namen. Das berühmteste Abbaugebiet für Kyanit ist die Region Kali Gandaki, welche sich im Grenzgebiet von Nepal und Tibet befindet. Es wird aber auch in Brasilien, Kenia, Myanmar, Österreich, der Schweiz, Simbabwe sowie den USA gefunden.

Labradorit

Seinen Namen hat der Labradorit von der kanadischen Halbinsel Labrador, hier wurde er erstmals im Jahr 1770 gefunden. Das charakteristische labrodorisieren in den Farben blau, grün, orange rot und gelb ist typisch für den Labrador, der in dunkelgrau bis schwarz vorkommt.

Lapislazuli

Lapislazuli, kurz gerne Lapis genannt, hat seinen Namen aus dem arabischen (azul= Himmel) sowie aus dem Lateinischen (lapis = Stein). Die Einschlüsse sind golden glitzernde Pyrit-Partikel. Der Lapis Lazuli wird u.a. in Afghanistan, Pakistan, Chile gefunden. Er ist ein sehr begehrter Schmuckstein.

Larimar

Die typische blau-weiß Farbe (teilweise wie kleine Wolke) des Larimar macht ihn einzigartig. Als Edelstein der Dominikanischen Republik wurde er erst 1974 entdeckt. Der Larimar ist also ein meerwasserblaues Mineral aus der Karibik. Ein weiterer Fundort ist bei Soave in Italien. Die Farbe des Larimar variiert zwischen weiß, himmelblau bis grünblau und türkis. Häufig ist er auch blau-weiß gescheckt.

Malachit

Charakteristisch für Malachit ist sein intensives, kräftiges Grün. Besondere Bewertung bekommt der Malachit mit einer Holzmaserung ähnlichen Bänderung in diversen Grüntönen. Er kommt aber auch in Hellgrün bis Schwarzgrün vor. In der Regel wechseln sich hellere und dunklere Lagen kreisförmig, schalenartiger Aufbau, ab.

Monstein - weißer Labradorit

Sri Lanka ist immer noch das klassische Herkunftsland von feinen Mondsteinen. Sie sind fast ganz transparent bis milchig weiß und haben den schönen zart bläulichen Glanz. Der indische Mondstein hingegen ist eher trüber im Grundton. Hier treten häufig wolkenartige Licht- und Schattenspiele auf. Diese gibt es in vielen Farben von beige bis braun. Den Katzenaugeneffekt gibt es gerne bei indischen Mondsteinen. Bei dem Regenbogen-Mondstein handelt es sich eigentlich um den weißen Labradorit. Der bläulich-weiße Schimmer erscheint je nach Lichteinfall. Fast magisch ist der silbrig bis bläulich-weiße Licht, welches über den Stein „tänzelt“.

Onyx

Der Onyx ist ein schwarzer Chalcedon. Bekannt ist er in tief schwarz. Kann aber teils auch dunkelgrau sein oder mit hellen bzw. durchscheinenden Adern durchzogen sein. Ist er recht dünn, so wirkt er manchmal sogar durchscheinend.

Opal

Kein Edelstein fasziniert so wie der Opal. Sein einzigartiges Farbenspiel, fasziniert den Betrachter. Er gehört zu den schönsten und außergewöhnlichsten. Keiner ist wie der andere. Er ist sehr vielfältig und kommt in vielen Varietäten vor. Beispielhaft sei hier genannt: Andenopal farblos, Andenopal grün, Andenopal rosa auch Pinkopal genannt, Boulderopal, Chrysopal, Feueropal. Opale kommen auf allen Kontinenten vor verstreut vor, die meisten kommen jedoch aus Australien. Bereits in der Antike wurde er als wertvoller Edelstein geachtet. Seinen Namen hat er wahrscheinlich aus dem Sanskrit wo er „upala“ = „Edelstein“ genannt wird. Afrikanische Welo-Opale haben in den vergangenen Jahren den Markt erobert. Diese Opale werden in Äthiopien in der Provinz Welo gefunden. Sie werden auch häufig einfach „Äthiopische Opale“ genannt. Welo-Opale schimmern je nach Art der Lichtquelle immer in anderen Farbtönen und faszinieren durch ihre Farbenpracht immer wieder aufs Neue. Bei Sonnenlicht wirken sie ganz anderes als bei Kunstlicht.

Peridot - Olivin

Peridot (Varietät des Olivin) besticht durch seine hellgrüne Farbe. Die Variationsbreite geht von gelbgrün bis olivgrün. Er wird auch unter dem Namen Chrysoltih gehandelt. Die USA ist das größte Abbaugebiet für Peridot. Durch Vulkanausbrüche ist er in fast allen Teilen der Welt an die Oberfläche gekommen. Der Peridot wird recht selten in Edelsteinqualität gefunden. Er wird häufig in Krümeln gefunden und überschreitet selten die Größe eines Fingernagels. Ein Typischer Fundort für sog. Olivenbomben (Olivin wird wie eine Blase in Lavagestein oder Basalt gefunden) ist Lanzarote.

Perlen

Perlen bezaubern durch ihre Farbe und der mattglänzenden Oberfläche, auch Lüster genannt. Diese werden schon seit Jahrhunderten nicht nur von ältere Frauen getragen. Immer mehr jüngere Frauen und Mädchen tragen gerne Perle, sie sind ja auch einfach wunderschön. Perlen entstehen in Muscheln, im sogenannten „Perlmutter“ und sind damit natürlich keine Steine. Viele Jahre ging man davon aus, dass ein Sandkorn der Auslöser einer Perlenbildung war. Dies wird heute von der Wissenschaft teilweise verworfen. Damit sind die Umstände für die Bildung der wunderbare Naturperle nicht genau geklärt. Der Preis einer Perle setzt sich im Wesentlichen aus Größe, Form und Farbe zusammen. Entscheidend ist auch ob es sich um eine Zuchtperle oder eine natürlich gewachsene, echte Perle handelt. Wir verwenden gerne Barockperlen, die eine unregelmäßige Form haben. Auch die Keshi-Perlen, verarbeiten wir gerne zu wundervollem Schmuck. Perlen kommen in fast allen Farben vor; von weis, gelb, blau, rot über grün bis zu schwarz.

Prasem

Prasem, die Namensgebung nimmt Bezug auf seine Farbe und kommt von dem griechischen Wort „prasos“ = „Lauch“. Prasem kommt in verschiedenen Grüntönen von Gras- bis Lauchgrün vor und ist eine kristalliner Quarz. Die Fundorte sind Südafrika, Australien, Kykladen - Insel, Griechenland.

Rauchquarz

Rauchquarz ist, wie der Name schon sagt eine Varietät des Minerals Quarz also des reinen Kristallquarzes (Bergkristall). Seine Farbe reicht von graubraun (rauchfarben) bis schwarz (Morion). In der Regel ist Rauchquarz durchsichtig bis durchscheinend. Er ist ein rauchbrauner Kristallquarz, der aufgrund seiner Färbung den Namen erhielt.

Rosenquarz

Rosenquarz ist eine Varietät des Quarzes und erhielt seinen Namen aufgrund seiner Farbe. Er ist milchig trüb bis durchscheinend. Die Fundorte sind u.a. Brasilien, Namibia und Madagaskar.

Sodaltih

Sodalith hat seinen Namen aus dem lateinischen „Sodium“ für Natrium und dem griechischen „lithos“ für Stein. Der Name nimmt Bezug auf den hohen Natriumgehalt im Gestein. Seine Hauptfundorte sind Brasilien, China, Grönland, Kanada und Namibia. Die Farbgebung reicht von Graublau bis Dunkelblau und sogar schwarzblau. Häufig ist er mit weißen Adern durchzogen.

Spinell

Spinell ist ein Edelstein der Oxide und in den Farben rot, rosa, orange, gelb, blau, grün, braun schwarz vertreten. Jedoch ist er in seiner reinsten Form farblos. Die Herkunft des Namens ist nicht mehr eindeutig zu klären. Es wird vermutet, dass er von dem griechischen Wort „spinos“= Funke oder funkeln oder aber auf das lateinische „spinella“=Dörnchen oder kleiner Dorn zurückzuführen ist. Es gibt Weltweit mehrere 100 Fundorte, die wichtigsten liegen in Afghanistan, Burma, Pakistan, Russland

Tigerauge - Falkenauge

Das Falkenauge sowie auch das Tigerauge erinnern geschliffen an ein Auge. Das Falkenauge ist dem Tigerauge sehr ähnlich jedoch in den Grundfarben dunkelblau, blaugrau und blaugrün erhältlich. Das Tigerauge ist eher gelblich. Ist der Edelstein besonders hoch gewölbt, zeigt er einen „wandernden Lichtstreif", den "Chatoyance"= "Katzenaugeeffekt"; dieser erinnert an die Pupille einer Katze. Wir von Erdenfeuer® verarbeiten das Tiger- und das Falkenauge sehr gerne. Diese kombinieren wir auch gerne mit dem durch Hitzeeinwirkung rot gewordenen Tigerauge.  

Topas

Naturfarbige blaue Topase sind relativ selten und sind im besten Fall in der Farbe wie ein Aquamarin. Topase in den Farben "London Blue" (petrolblau), "Swiss Blue" (etwas dunkler als das Aquamarinblau) und "Sky Blue" (kommt dem natürlichen hellen blau der Topase nah) werden in der Regel durch Bestrahlung erzeugt. Topas wird weltweit gefunden, die wichtigsten Fundorte sind in Brasilien, Sri Lanka, Russland und Nigeria.

Türkis

Türkis ist ein Kupfer-Aluminium Phosphat. Der in Afghanistan, China, Iran, Israel, Mexiko, Birma, Polen, Tibet, USA vorkommt. Der Türkis aus China ist eher grünlich. Der aus Arizona eher Türkisblau. Selbst innerhalb eines Steines variiert der Türkisfarbton von grün bis grünblau. Da der Türkis ein sehr weicher Stein ist, wird er oft stabilisiert. Ohne eine Stabilisierung würde ein Türkis schnell zerbröseln. In den Türkissteinen kommt es immer wieder vor, dass auch Pyrit eingeschlossen ist.